Gottesdienst in Mönchengladbach

Ja, es gibt natürlich eine ganze Reihe von Kirchen und Gemeinschaften in Mönchengladbach, die Gottesdienst halten.

Aber getreu nach der Heiligen Schrift und wie durch das Augsburgische Bekenntnis ausgedrückt – das sind nur wir.

Bis zu Beginn der 70ger Jahre des vergangenen Jahrhunderts diente ein Raum im abgebildeten rötlichen Gebäude gastweise als Gottesdienstort. Das Haus ist längst einer anderen Nutzung überführt.

Wir haben einen anderen Ort gefunden – durch Gottes Gnade. Seit über einem Jahr halten wir nun Gottesdienst im Gebäude der Ostdeutschen Heimatstube. Das passt gut, gehören doch auch zu unserer kleinen Gemeinde aus deutschen Ostgebieten Vertriebene , die in Mönchengladbach heimisch geworden sind.

sdr

Jeder Gottesdienst – zwei Mal im Monat – beginnt mit der allgemeinen Beichte und Lossprechung unter Handauflegung. Jeder Gottesdienst ist ein Gottesdienst mit eucharistischer Feier, also Abendmahl. Und natürlich wird gepredigt. Nicht über das Lieblingsthema des Pfarrers, sondern über einen Abschnitt aus der Bibel. So hat es die Kirche Christi immer gehalten. Schon vom Apostel Paulus, der ungefähr eine halbe Generation nach Jesus gelebt hat, wird berichtet, dass er die Schrift, also die ersten Bücher der Bibel, auslegt.

Was wohl viele heute nicht mehr kennen: Der Pastor betet in der gleichen Richtung wie die Gemeinde. So war es quasi immer in der Kirche. Es hat fast etwas Absurdes, wenn er die Gemeinde anschaut, die Gemeinde ihn und alle gemeinsam sich zusingen: „Heilig…!“ Denn heilig ist nur Gott allein…

Wir stehen viel, sitzen natürlich auch. (Wer nicht mehr stehen kann, bleibt natürlich sitzen!) Knien wäre auch bei uns üblich, aber in unserem provisorischen Gottesdienstraum haben wir keine Kniebänke.

Das Stehen ist ein Ausdruck der Ehrfurcht vor Gott. Das Knien verdeutlich, wer allein Herr ist.

Es wird auch viel gesungen. Wer singt, betet doppelt, hat der Kirchenvater Augustinus gesagt.

Nach dem Gottesdienst sitzen wir noch ein wenig zusammen, plaudern über dieses und jenes, Geistliches und Weltliches, trinken Kaffee und versuchen, die Plätzchendose zu leeren.

Neugierig geworden? Herzlich willkommen!

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