Unfreiwilligerweise halten wir inne. Es gibt nun eine Sommerpause in Bezug auf die Gottesdienste. Als Folge des Personalmangels findet der nächste Gottesdienst erst wieder im September statt.
Am nächsten Sonntag predigt Pastor Küttner auf dem Jahresfest der Pommern, Schlesier und Ostpreußen in Schloß Burg . Während der Monate August und September wird er zudem in der Missionsprovins i Sverige (Schweden) dienen.
Nicht inne halten wir mit unseren Gebeten. Mit dem täglichen Lesen der Heiligen Schrift (Eine Hilfe: der Feste-Burg-Kalender). Christen leben nicht nur eine Stunde am Sonntagmorgen mit Gott. Sie tun das immer. Jeden Tag. Jeden Moment. Denn immer gilt der Zuspruch Jesu: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Matthäus 28)
Und: Wir freuen uns, wenn es im September weiter geht. Mit den Gottesdiensten.
Übrigens: Auf dieser Website mag es schon bald weitergehen!
Der nächste Gottesdienst (Christenlehre und Abendmahl) ist am 5. Juli. 10.30 h. Wie immer sind wir zu Gast in der Ostdeutschen Heimatstube, Friedensstraße 221, Mönchengladbach-Rheydt.
Unsere Nachbargemeinde, die Erlöserkirchengemeinde in Düsseldorf, darf sich freuen! Und wir freuen uns mit ihr. Zur Zeit hat die Gemeinde keinen Pfarrer – die Pfarrstelle ist vakant. Aber nicht mehr lange! Pfarrer Simon Volkmar, zur Zeit an der Großen Kreuzgemeinde der SELK in Hermannsburg, hat die Berufung der Erlöserkirchengemeinde in Düsseldorf angenommen und wird im Sommer 2027 nach Düsseldorf wechseln. Herzlich willkommen im Rheinland, Pfarrer Volkmar!
Der amtierende Bischof der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), Hans-Jörg Voigt D.D. (Hannover), hat am Johannistag (24. Juni) sein 20. Jubiläum als Bischof der SELK gefeiert. Dazu gratulieren auch wir ihm herzlich und wünschen ihm Gottes Segen für die kommenden Tage, Monate und Jahre.
Die lange Amtszeit zeugt vom hohen Vertrauen, dass er in weiten Teilen der Kirche genießt. Die SELK kann sich glücklich schätzen, dass Gott ihr einen solchen Bischof geschenkt hat, der sein Amt mit Besonnenheit ausübt, der zuhören kann, dem alle despotischen Züge fehlen. Auf viele Jahre!
Unsere amerikanische Schwesterkirche, die LCMS, hat gewählt! Neuer Präses (de facto Erzbischof) wurde der alte Präses Dr. Matthew C. Harrison. Die erforderliche Stimmenzahl erreichte er im dritten Wahlgang. Für den, der weiß, welche theologischen Prozesse in der Kirche seit Jahrzehnten ablaufen, war das nicht überraschend. Dennoch: Dr. Matthew C. Harrison hat mit Gottes Hilfe vermocht, die LCMS sachte auf den “Weg der Tugenden” zurückzubringen: auf den Weg einer Kirche, die sich nicht dem Zeitgeist ausliefert, sondern Christus bekennt.
Wir wünschen Dr. Matthew C. Harrison Gottes reichen Segen für die nächsten Jahre und weiterhin eine möglichst ruhe Hand, die notwendigen Dinge zu ordnen. Ad multos annos!
Portrait photograph of the Rev. Dr. Matthew C. Harrison, president of the LCMS, at the LCMS International Center in St. Louis on Monday, March 23, 2026. LCMS Communications/Erik M. Lunsford
P.S. Die Lutherische Kirchenmission Bleckmar, zu der das CCM in Mönchengladbach gehört, arbeitet von jeher mit der LCMS zusammen. In Leipzig wirkt Deaconess Kim Buelte (Perser-und Afghanenmission), in Hamburg Dr Christian Tiews (ebenso Perser-und Afghanenmission). Die LCMS, die Lutherische Kirche- Missouri-Synode, nach ihrer geographischen Anfangsarbeit benannt, ist in wesentlichen Teilen genau genommen nicht unser Schwester-, sondern unsere Tochterkirche. Ihre Ursprünge liegen in der Einwanderung von lutherischen Sachsen und auch Altlutheranern aus Preußen im 19. Jahrhundert. Vor ca 50 Jahren durchlebte sie eine große Erschütterung wegen des Eindringens einer die absolute Geltung der Bibel aushebelnden Theologie. In den letzten Jahre ging es um den Versuch der Einflussnahme von Strategien, die zwar besser zur amerikanischen Leitkultur zu passen scheinen, aber doch den Gottesdienst verdrehen, verfälschen, entkernen. – Man darf dabei nicht vergessen: Solche Auseinandersetzungen entstehen zwangsläufig, wenn biblisch geglaubt und bekannt wird. Sie mögen ärgerlich sein, sind aber Zeichen eines normalen geistliches Ringens um die Wahrheit.