Jauchzt Gott, alle Landen – JUBILATE!

Am heutigen Sonntag Jubilate haben wir wieder Gottesdienst gefeiert – nach zwei Monaten der Corona bedingten Pause. Die Freude war wirklich groß!

 

Corona-Anordnung…

Bis auf weiteres geht es jetzt im bisherigen Rhythmus weiter. Wegen der staatlichen Auflagen, die ja durchaus sinnvoll sind, können wir allerdings nicht wie bisher einfach einladen.

Wer zum Gottesdienst kommen möchte, melde sich bitte bei P. Winfried S. Küttner telefonisch an. Solange der Platz reicht, wird für ihn ein Stuhl reserviert (mit Namensschild).

Auf die Handauflegung bei der Beichte müssen wir z.Z. verzichten. Auch das heilige Abendmahl wird nicht wie gewohnt ausgeteilt. Aber wie sich heute gezeigt hat, ist dieser Kompromiss eine Möglichkeit.

Das Beisammensein nach dem Gottesdienst fällt nun auch aus. Leider.

Und dennoch: Es kann weiter gehen. Und es geht weiter!

Anmerkung: In ihrer Liturgiereform von 1970 hat die römisch-katholische Kirche den Sonntag Jubilate mit dem Sonntag Miserikordias Domini vertauscht. Diese Abweichung von einer Jahrhunderte alten Ordnung führt manchmal zur Verwirrung…

 

 

Christus ist auferstanden!

Der Herr ist wahrhaftig auferstanden!

 

Ein gesegnetes Osterfest!

Leider können wir keinen Gottesdienst halten – „Corona“ untersagt das .

Aber wir können wenigstens zu Hause in der Heiligen Schrift lesen, wir können beten. Und das sollten wir auch tun.

Und wer noch singen kann, der öffne seinen Mund: „Christ ist erstanden von der Marter alle. Des soll’n wir alle froh sein! Christ will unser Trost sein!“

Social Distancing – auf jeden Fall! Abstand wahren. (Und die Hände Viren-sauber halten.) Bibel-Distancing? Gott-Distancing? Nein. Im Gegenteil!

Gott der Herr segne und behüte Sie, er lasse sein Angesicht über Ihnen leuchten und sei Ihnen gnädig! Er erhebe sein Angesicht auf Sie und geben Ihnen Frieden!

Die Pandemie

Leider bleibt es dabei: Wir halten uns an die staatlichen Anordnungen – es gibt bis auf weiteres keine Gottesdienste.
Wunderbarerweise hat sich in NRW die vom Staat verfolgte Strategie als die richtige erwiesen: Prozentual auf die Bevölkerung bezogen hat sich die Neuerkrankungszahl in unserem Bundesland weiter verringert. Es steht sogar besser dar als alle anderen Bundesländer – trotz der Fälle des Kreises Heinsberg. Das gibt Hoffnung

Warum schreiben wir keine Andachten, stellen keine Videos ins Netz? Wäre das nicht gerade jetzt eine Hilfe?

Wer auf Internet-Ressourcen zurückgreifen möchte, dem sei die Site http://praxishilfen.selk.de unser Kirche empfohlen. Dort findet sich bereits eine Überfülle an allem.

Das CCM ist ja zum einen ein Angebot für Lutheraner, die nicht mehr in die nächsten Kirchen in Düsseldorf oder Köln kommen können – mangels Auto, wegen des Alters. Diese Gruppe, die einen nicht unwesentlichen Teil der gottesdienstlichen Gemeinde darstellt, ist in der Regel nicht Internet-afin.  Andachten auf dieser Website erreicht sie nicht.

Das CCM ist aber natürlich ebenso ein Angebot für alle. Wenn wieder Gottesdienst sind: Herzlich willkommen! Auch wenn wir uns noch meiner Einschätzung nach bis mindestens Ende Mai gedulden müssen. Derweil: http://praxishilfen.selk.de!

Und: eine gesegnete Rest-Karwoche.  (Übrigens: Hier fängt die Passionsgeschichte nach Matthäus an: https://www.bibleserver.com/LUT/Matthäus26. )

Morgen ist Gründonnerstag: Fußwaschung (Johannes 13) und Einsetzung des Heiligen Abendmahls.

 

Und nun?

Der ernannte Bischof von Regensburg Bertram Meier regt an, in den kommenden Wochen und Monaten wieder mehr in der Heiligen Schrift zu lesen. „Holen wir die Bibel aus dem Regal, die vielleicht schon verstaubt ist, aber gerade jetzt zu neuem Leben erweckt werden will.“

Da hat er recht. Wie schrieb ich vergangenen Samstag?

Wenigstens kann man in der Bibel lesen. Man kann Andachtsbücher benutzen (z.B. den „Rosenius“. Man kann beten. Und aus dem Gesangbuch singen. Das ist kein Ersatz für das Abendmahl. Das ist aber auch kein Totalverlust: Gott kann durch sein Wort, die Heilige Schrift, zu uns sprechen. Nehmen wir uns die Zeit dazu! Am besten an jedem Tag zur immergleichen Zeit.

Nun muss man das nur noch tun.

Es segne Sie der dreieinige Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Ihr P. Winfried S. Küttner

Corona und Gottesdienst?

Als Folge der Corona-Pandemie finden vorerst KEINE Gottesdienste statt. 

Mönchengladbach gehört nun eben nicht zu den Corona-freien Städten. Da ist es besser auf Nummer Sicher zu gehen.

Aus Berlin erreichte uns schon am Freitag diese Nachricht:

„… ab sofort vorläufig alle Gottesdienste und Gemeindekreise in unserer Gemeinde (Dreieinigkeitsgemeinde Berlin-Steglitz) ausfallen. Die Berliner Pastoren unserer lutherischen Kirche in Berlin haben dies für alle lutherischen Gemeinden in Berlin empfohlen. Eine ähnliche Empfehlung gibt es auch für die Gemeinden der evangelischen Kirche.“

Die Evangelische Kirche im Rheinland empfiehlt „situationsgerechte Entscheidungen… , die gegebenenfalls auch über die staatlichen Vorgaben hinausgehen“. Das Bistum Aachen hält sich noch bedeckter. Eine Empfehlung wie „Wer Symptome einer Erkrankung aufweist oder bei wem der Verdacht auf Erkrankung besteht, sollte auf die Teilnahme an Gottesdiensten verzichten“ ist wirklichkeitsfremd bei einer Krankheit, die zwei Wochen lang unbemerkt weitergegeben werden kann. Wer die Symptome bei sich entdeckt, hat bereits viele Menschen angesteckt. Zu viele. Auch eine Messe in „gegebenenfalls in kleinen Gottesdienstgemeinden“ bremst die Ansteckung nicht hinreichend  aus. Dazu diese Darstellung, die sich selbst erklärt:

An

Sollten sich die Berechnungen und Erwartungen bestätigen, wird am Karfreitag der nächste Gottesdienst sein.

Eine wirksame Bekämpfung der Pandemie ist nur möglich, wenn sich alle, aber wirklich alle, an die „Spielregeln“ halten. Dazu gehört eben auch, Treffen in Gruppen zu vermeiden. Der Virus, der – wie sich langsam herausschält  – eine große Vitalität zu haben scheint, wird optimal verbreitet, wenn sich Menschen verschiedenen Alters und verschiedener Wohnorte auf engerem Raum treffen. Genau das ist aber bei unserem Gottesdienst der Fall.

Immerhin: Wenigstens kann man in der Bibel lesen. Man kann Andachtsbücher benutzen (z.B. den „Rosenius“. Man kann beten. Und aus dem Gesangbuch singen. Das ist kein Ersatz für das Abendmahl. Das ist aber auch kein Totalverlust: Gott kann durch sein Wort, die Heilige Schrift, zu uns sprechen. Nehmen wir uns die Zeit dazu! Am besten an jedem Tag zur immergleichen Zeit.

Es segne und behüte Sie der dreieinige Gott! Er möge sie leiten, trösten und stärken.

Falls Sie keine Bibel zu Hause haben – im Internet gibt es sie auch (hier klicken).