Die Epiphaniaszeit – nächster Gottesdienst

Der nächste Gottesdienst wird am 24. Januar sein – siehe https://ccm.haus/gottesdienste/. Im Moment steht nichts dagegen (21.01.2021).

Der letzte Gottesdienst – unter Wahrung des Hygienekonzepts – war gut besucht. Gemeindegesang ist ja untersagt. Aber ein kleines Solistenensemble sang stattdessen. Durch das ständige Lüften war es nicht gerade sehr warm. Aber sicher gesünder! Alles in allem war es ein schöner Gottesdienst. In der Predigt wurde auf die Frage eingegangen, wer Jesus Christus war und ist und was das mit Weihnachten zu tun hat.

Der Kirchenkaffee entfiel wieder. Leider. Aber noch ist nicht aller Tage Abend! Der Weihnachtsbaum steht noch – nach alter Ordnung bis zum 2. Februar, dem „Tag der Darstellung des Herrn“ (Lichtmess). Zum nächsten Gottesdienst wird er also noch stehen!

Ein gesegnetes Christfest

Allen ein gesegnetes Christfest! „Das Licht scheint in die Finsternis!“ Und dieses Licht ist heller und stärker als alle Pandemien.Als alles Elend. In Deinem Leben. „Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ (Evangelium des Johannes 3, 16)

„Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen. 10 Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden.“ (1. Brief des Johannes Kapitel 4)

Christfest

Das Hoffen geht weiter.

Den nächsten Gottesdienst wollen wir am 1. Weihnachtstag, dem 25. Dezember 2020 halten (10.30. h, Friedensstraße 221, Mönchengladbach-Rheydt). Melden Sie sich bitte an, wenn Sie kommen möchten: https://ccm.haus/kontakt/ Das kann bis zum 24. Dezember mittags geschehen.

Heute, am 3. Advent, lies es sich in der Presse mit Blick auf die Großkirchen so:

„Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind nur zulässig, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt werden kann. Es gilt Maskenpflicht auch am Platz, der Gemeindegesang ist untersagt. Wenn volle Besetzung erwartet wird, sollen sich die Besucher anmelden.“

Das berücksichtigen wir aber ohnehin. Die Bestuhlung ist auf den Mindestabstand von 1,5 Metern ausgelegt etc. Aber im Gegensatz zu den meisten Kirchgebäuden ist unser Raum, den wir für Gottesdienste nutzen, schnell belüftbar, sodass wir eine komplett verschiedene Aerosol-Situation haben. Wir lüften während eines Gottesdienstes mehrmals, sogar ziemlich oft. Deshalb wage ich zu behaupten, dass auch im Hinblick auf Anti-Corona-Maßnahmen die Gottesdienste bei uns gesünder sind.

1. Advent

Das neue Kirchenjahr beginnt. Advent – im christlichen Sinn nicht die Zeit der Weihnachtsmärkte, sondern der innerlichen Vorbereitung auf das Christfest. Da wurde der Erlöser der Welt geboren, Jesus Christus. Ein Er-löser, ein Losmacher, ist notwendig, wenn etwas gebunden ist. Und tatsächlich: So frei, wie wir gerne wären, sind wir nicht. Wir brauchen die Er-lösung, die Befreiung aus der Verstrickung von Schuld und Sünde.

Wir zünden die Adventskranzkerzen an, an jedem der vier Adventssonntage eine neue. Immer heller wird es im Zimmer, eine symbolische Vorbereitung auf die Ankunft des Lichtes in unserer Finsternis des Lebens. Christus ist das Licht – das singen wir auch zu Ostern.

Aber schon im Johannes-Evangelium heißt es: „In ihm (Jesus Christus) war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat’s nicht begriffen.“(Joh.1, 4-5) Auch das hat sich nicht geändert: Nicht nur ist Christus gekommen – viele Menschen kümmern sich nicht darum und lehnen ihn ab – leider ohne tiefe Kenntnis Christi. Wir singen dagegen: „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit..“ (Text komplett siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Macht_hoch_die_Tür )

Mit der gebotenen Vorsicht schreibe ich: Den nächsten Gottesdienst wollen wir am 1. Advent, dem 29. November 2020 halten (10.30. h, Friedensstraße 221, Mönchengladbach-Rheydt). Melden Sie sich bitte an, wenn Sie kommen möchten: https://ccm.haus/kontakt/

Die sichere Zusage hängt von dem Ergebnis der Besprechungen auf Regierungsebene Mitte nächster Woche ab.

Vorletzter?

Richtig, das Kirchenjahr ist fast vorbei. Es beginnt mit dem 1. Advent und endet mit dem Ewigkeitssonntag.

War das vergangene ein gutes Jahr? Es war nicht so sehr ein Jahr der Angst für uns. Auch Corona kann uns nicht von der Liebe Gottes trennen und schon gar nicht die Hoffnung auf eine Ewigkeit mit Gott nehmen. Gewiß, es gab eine gottesdienstlose Zeit. Aber es gab keine Bibel-lose Zeit!

Den nächsten Gottesdienst halten wir am 15. November 2020 (10.30. h, Friedensstraße 221, Mönchengladbach-Rheydt) – es sei denn, Regierungsentscheidungen machen das unmöglich. Melden Sie sich bitte an, wenn Sie kommen möchten: https://ccm.haus/kontakt/

Allerheiligen

Wir wollen Gottesdienst halten: am 1. November 2020 (10.30. h, Friedensstraße 221, Mönchengladbach-Rheydt. Melden Sie sich bitte an, wenn Sie kommen möchten: https://ccm.haus/kontakt/

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Ja, am 1. November ist Allerheiligen, ein Feiertag, der sich auch in unserem (evangelischen) Gesangbuch findet. Am Vortag ist der Gedenktag der Reformation, mitnichten ein Tag der beabsichtigten Kirchenspaltung, sondern ein Tag der Erinnerung an das, was auch zur Kirche Jesu Christi gehört: die ständige Rück-Hinwendung zu Gott (https://www.luther.de/leben/anschlag/95thesen.html).

(Halloween ist eine neuzeitliche Erfindung, die behauptet auf das Keltentum zurückzugehen. Wer waren die Kelten? Die Antwort auf diese Frage ist recht spannend – sie waren jeweils nicht zwangsläufig Verehrer geschnitzter Kürbisse und schauriger Masken. Und: der Name Halloween leitet sich von All-Hallows‘-Evening her: der Vorabend (evening) zu Allerheiligen (All Saints oder All Hallows). Klingt christlich, nicht wahr? Das allein wäre schon ein Hinweis darauf, dass die Herleitung von Halloween aus der heidnischen Gesellschaft nicht stimmen kann. Denn wo es nur Nichtgläubige (Nichtchristen) gibt, da kann es ja kein Allerheiligen geben. Oder?)

Nicht zur Kirche Jesu Christi gehört der Versuch, Gottes Gnade und Barmherzigkeit zu verkaufen. Was ohnehin nicht funktioniert. Zumal Gott kein Krämer ist. (https://de.wikipedia.org/wiki/95_Thesen. Der Artikel ist leider nicht in allen Teilen richtig. Die Streiterei um die Historizität des Thesenanschlags lenkt nur vom Inhalt der Thesen ab. In welcher Form die Thesen vorgelegen haben, ist müßig zu diskutieren – sie lagen vor und sie liegen vor!)

Wie aktuell die Thesen sind, sieht man an der 62. These: „Der rechte wahre Schatz der Kirche ist das heilige Evangelium der Herrlichkeit und Gnade Gottes.“ Da muss natürlich erklärt werden – was ist das heilige Evangelium? Aber die Vermutung ist ja nicht fern, dass die Gnade Gottes über Corona und Fridays for Future und den anderen Agenden steht, die uns die Tage vermiesen wollen. Natürlich ist Corona für einige Menschen sehr gefährlich und die AHA-Regel das allerbeste Mittel, was wir zu Zeit dagegen haben. Natürlich sollen und müssen wir uns Gedanken um und über unsere Erde und unsere Zukunft auf ihr machen – das ergibt sich schon aus 1. Mose 1, 26-30. Und der Begriff „untertan machen“ beinhaltet ja nicht gleich eine verantwortungslose Diktatur. Anvertrautes zu zerstören ist mehr als dumm!

Seien wir ehrlich: ein Thema der Politik jagt des andere und hält uns in unserer Zeitlichkeit fest. Das Waldsterben – schon vergessen? Tschernobyl? Das Ozonloch? usw. Aber Gott – wäre er sonst Gott, der Schöpfer alles Seienden? – steht über diesen Dingen in seiner Ewigkeit. Und will uns helfen zu verstehen: So beängstigend das Ozonloch sein mochte – schlimmer ist es Gott zu verfehlen!

Ein feste Burg ist unser Gott,
Ein gute Wehr und Waffen;
Er hilft uns frei aus aller Not,
Die uns jetzt hat betroffen.

Ein feste Burg ist unser Gott! (siehe Psalm 46)

Mit unsrer Macht ist nichts getan,
Wir sind gar bald verloren.
Es streit‘ vor uns der rechte Mann,
Den Gott selbst hat erkoren.
Fragst du, wer er ist?
Er heißt Jesus Christ,
Der Herre Zebaoth,
Und ist kein andrer Gott,
Das Feld muss er behalten. 

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