Corona und Gottesdienst?

Als Folge der Corona-Pandemie finden vorerst KEINE Gottesdienste statt. 

Mönchengladbach gehört nun eben nicht zu den Corona-freien Städten. Da ist es besser auf Nummer Sicher zu gehen.

Aus Berlin erreichte uns schon am Freitag diese Nachricht:

„… ab sofort vorläufig alle Gottesdienste und Gemeindekreise in unserer Gemeinde (Dreieinigkeitsgemeinde Berlin-Steglitz) ausfallen. Die Berliner Pastoren unserer lutherischen Kirche in Berlin haben dies für alle lutherischen Gemeinden in Berlin empfohlen. Eine ähnliche Empfehlung gibt es auch für die Gemeinden der evangelischen Kirche.“

Die Evangelische Kirche im Rheinland empfiehlt „situationsgerechte Entscheidungen… , die gegebenenfalls auch über die staatlichen Vorgaben hinausgehen“. Das Bistum Aachen hält sich noch bedeckter. Eine Empfehlung wie „Wer Symptome einer Erkrankung aufweist oder bei wem der Verdacht auf Erkrankung besteht, sollte auf die Teilnahme an Gottesdiensten verzichten“ ist wirklichkeitsfremd bei einer Krankheit, die zwei Wochen lang unbemerkt weitergegeben werden kann. Wer die Symptome bei sich entdeckt, hat bereits viele Menschen angesteckt. Zu viele. Auch eine Messe in „gegebenenfalls in kleinen Gottesdienstgemeinden“ bremst die Ansteckung nicht hinreichend  aus. Dazu diese Darstellung, die sich selbst erklärt:

An

Sollten sich die Berechnungen und Erwartungen bestätigen, wird am Karfreitag der nächste Gottesdienst sein.

Eine wirksame Bekämpfung der Pandemie ist nur möglich, wenn sich alle, aber wirklich alle, an die „Spielregeln“ halten. Dazu gehört eben auch, Treffen in Gruppen zu vermeiden. Der Virus, der – wie sich langsam herausschält  – eine große Vitalität zu haben scheint, wird optimal verbreitet, wenn sich Menschen verschiedenen Alters und verschiedener Wohnorte auf engerem Raum treffen. Genau das ist aber bei unserem Gottesdienst der Fall.

Immerhin: Wenigstens kann man in der Bibel lesen. Man kann Andachtsbücher benutzen (z.B. den „Rosenius“. Man kann beten. Und aus dem Gesangbuch singen. Das ist kein Ersatz für das Abendmahl. Das ist aber auch kein Totalverlust: Gott kann durch sein Wort, die Heilige Schrift, zu uns sprechen. Nehmen wir uns die Zeit dazu! Am besten an jedem Tag zur immergleichen Zeit.

Es segne und behüte Sie der dreieinige Gott! Er möge sie leiten, trösten und stärken.

Falls Sie keine Bibel zu Hause haben – im Internet gibt es sie auch (hier klicken).

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