Allerheiligen

Wir wollen Gottesdienst halten: am 1. November 2020 (10.30. h, Friedensstraße 221, Mönchengladbach-Rheydt. Melden Sie sich bitte an, wenn Sie kommen möchten: https://ccm.haus/kontakt/

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Ja, am 1. November ist Allerheiligen, ein Feiertag, der sich auch in unserem (evangelischen) Gesangbuch findet. Am Vortag ist der Gedenktag der Reformation, mitnichten ein Tag der beabsichtigten Kirchenspaltung, sondern ein Tag der Erinnerung an das, was auch zur Kirche Jesu Christi gehört: die ständige Rück-Hinwendung zu Gott (https://www.luther.de/leben/anschlag/95thesen.html).

(Halloween ist eine neuzeitliche Erfindung, die behauptet auf das Keltentum zurückzugehen. Wer waren die Kelten? Die Antwort auf diese Frage ist recht spannend – sie waren jeweils nicht zwangsläufig Verehrer geschnitzter Kürbisse und schauriger Masken. Und: der Name Halloween leitet sich von All-Hallows‘-Evening her: der Vorabend (evening) zu Allerheiligen (All Saints oder All Hallows). Klingt christlich, nicht wahr? Das allein wäre schon ein Hinweis darauf, dass die Herleitung von Halloween aus der heidnischen Gesellschaft nicht stimmen kann. Denn wo es nur Nichtgläubige (Nichtchristen) gibt, da kann es ja kein Allerheiligen geben. Oder?)

Nicht zur Kirche Jesu Christi gehört der Versuch, Gottes Gnade und Barmherzigkeit zu verkaufen. Was ohnehin nicht funktioniert. Zumal Gott kein Krämer ist. (https://de.wikipedia.org/wiki/95_Thesen. Der Artikel ist leider nicht in allen Teilen richtig. Die Streiterei um die Historizität des Thesenanschlags lenkt nur vom Inhalt der Thesen ab. In welcher Form die Thesen vorgelegen haben, ist müßig zu diskutieren – sie lagen vor und sie liegen vor!)

Wie aktuell die Thesen sind, sieht man an der 62. These: „Der rechte wahre Schatz der Kirche ist das heilige Evangelium der Herrlichkeit und Gnade Gottes.“ Da muss natürlich erklärt werden – was ist das heilige Evangelium? Aber die Vermutung ist ja nicht fern, dass die Gnade Gottes über Corona und Fridays for Future und den anderen Agenden steht, die uns die Tage vermiesen wollen. Natürlich ist Corona für einige Menschen sehr gefährlich und die AHA-Regel das allerbeste Mittel, was wir zu Zeit dagegen haben. Natürlich sollen und müssen wir uns Gedanken um und über unsere Erde und unsere Zukunft auf ihr machen – das ergibt sich schon aus 1. Mose 1, 26-30. Und der Begriff „untertan machen“ beinhaltet ja nicht gleich eine verantwortungslose Diktatur. Anvertrautes zu zerstören ist mehr als dumm!

Seien wir ehrlich: ein Thema der Politik jagt des andere und hält uns in unserer Zeitlichkeit fest. Das Waldsterben – schon vergessen? Tschernobyl? Das Ozonloch? usw. Aber Gott – wäre er sonst Gott, der Schöpfer alles Seienden? – steht über diesen Dingen in seiner Ewigkeit. Und will uns helfen zu verstehen: So beängstigend das Ozonloch sein mochte – schlimmer ist es Gott zu verfehlen!

Ein feste Burg ist unser Gott,
Ein gute Wehr und Waffen;
Er hilft uns frei aus aller Not,
Die uns jetzt hat betroffen.

Ein feste Burg ist unser Gott! (siehe Psalm 46)

Mit unsrer Macht ist nichts getan,
Wir sind gar bald verloren.
Es streit‘ vor uns der rechte Mann,
Den Gott selbst hat erkoren.
Fragst du, wer er ist?
Er heißt Jesus Christ,
Der Herre Zebaoth,
Und ist kein andrer Gott,
Das Feld muss er behalten. 

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