1. Advent

Das neue Kirchenjahr beginnt. Advent – im christlichen Sinn nicht die Zeit der Weihnachtsmärkte, sondern der innerlichen Vorbereitung auf das Christfest. Da wurde der Erlöser der Welt geboren, Jesus Christus. Ein Er-löser, ein Losmacher, ist notwendig, wenn etwas gebunden ist. Und tatsächlich: So frei, wie wir gerne wären, sind wir nicht. Wir brauchen die Er-lösung, die Befreiung aus der Verstrickung von Schuld und Sünde.

Wir zünden die Adventskranzkerzen an, an jedem der vier Adventssonntage eine neue. Immer heller wird es im Zimmer, eine symbolische Vorbereitung auf die Ankunft des Lichtes in unserer Finsternis des Lebens. Christus ist das Licht – das singen wir auch zu Ostern.

Aber schon im Johannes-Evangelium heißt es: „In ihm (Jesus Christus) war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat’s nicht begriffen.“(Joh.1, 4-5) Auch das hat sich nicht geändert: Nicht nur ist Christus gekommen – viele Menschen kümmern sich nicht darum und lehnen ihn ab – leider ohne tiefe Kenntnis Christi. Wir singen dagegen: „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit..“ (Text komplett siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Macht_hoch_die_Tür )

Mit der gebotenen Vorsicht schreibe ich: Den nächsten Gottesdienst wollen wir am 1. Advent, dem 29. November 2020 halten (10.30. h, Friedensstraße 221, Mönchengladbach-Rheydt). Melden Sie sich bitte an, wenn Sie kommen möchten: https://ccm.haus/kontakt/

Die sichere Zusage hängt von dem Ergebnis der Besprechungen auf Regierungsebene Mitte nächster Woche ab.

Ostermarkt? – Versuch einer ovalen Glosse

Hasi1. Bald ist Ostern; vorher haben wir die Heilige Woche, die uns von Palmsonntag bis Ostersonntag (und Ostermontag) führt.

Palmsonntag: Jesus zieht in Jerusalem ein, von vielen als König bejubelt. Gründonnerstag: die Fußwaschung, die das neuere Papsttum leider propagandistisch „Ostermarkt? – Versuch einer ovalen Glosse“ weiterlesen

Was für ein Licht! – letzter Sonntag nach Epiphanias (2014)

Mit dem heutigen Sonntag endet die Epiphaniaszeit. Die Weihnachtsbäume sind längst verschwunden, die letzten am zweiten Februar, die Krippendarstellungen eingepackt,  der Christbaumschmuck auf den Dachboden oder in den Keller gebracht. Die Hausfrau findet keine Baumnadeln mehr, Wachsflecken sind ‚rausgebügelt. Die Tage werden allmählich heller, da brauchen wir die Kerzendeko zu Hause nicht mehr, unsere Sinne richten sich langsam auf  die Passionszeit, auf Ostern, gar auf den Frühling.

Aber heute, ein letztes Mal im Lauf des Kirchenjahres, da werfen wir noch einmal… (hier klicken)