Noch mehr Jubel!

Der amtierende Bischof der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), Hans-Jörg Voigt D.D. (Hannover), hat am Johannistag (24. Juni) sein 20. Jubiläum als Bischof der SELK gefeiert. Dazu gratulieren auch wir ihm herzlich und wünschen ihm Gottes Segen für die kommenden Tage, Monate und Jahre.

Die lange Amtszeit zeugt vom hohen Vertrauen, dass er in weiten Teilen der Kirche genießt. Die SELK kann sich glücklich schätzen, dass Gott ihr einen solchen Bischof geschenkt hat, der sein Amt mit Besonnenheit ausübt, der zuhören kann, dem alle despotischen Züge fehlen. Auf viele Jahre!

Wiedergewählt!

Unsere amerikanische Schwesterkirche, die  LCMS, hat gewählt! Neuer Präses (de facto Erzbischof) wurde der alte Präses Dr. Matthew C. Harrison. Die erforderliche Stimmenzahl erreichte er im dritten Wahlgang. Für den, der weiß, welche theologischen Prozesse in der Kirche seit Jahrzehnten ablaufen, war das nicht überraschend. Dennoch: Dr. Matthew C. Harrison hat mit Gottes Hilfe vermocht, die LCMS sachte auf den “Weg der Tugenden” zurückzubringen: auf den Weg einer Kirche, die sich nicht dem Zeitgeist ausliefert, sondern Christus bekennt. 

Wir wünschen Dr. Matthew C. Harrison Gottes reichen Segen für die nächsten Jahre und weiterhin eine möglichst ruhe Hand, die notwendigen Dinge zu ordnen. Ad multos annos!

the Rev. Dr. Matthew C. Harrison,
Portrait photograph of the Rev. Dr. Matthew C. Harrison, president of the LCMS, at the LCMS International Center in St. Louis on Monday, March 23, 2026. LCMS Communications/Erik M. Lunsford

P.S. Die Lutherische Kirchenmission Bleckmar, zu der das CCM in Mönchengladbach gehört, arbeitet von jeher mit der LCMS zusammen. In Leipzig wirkt Deaconess Kim Buelte (Perser-und Afghanenmission), in Hamburg Dr Christian Tiews  (ebenso Perser-und Afghanenmission). Die LCMS, die Lutherische Kirche- Missouri-Synode, nach ihrer geographischen Anfangsarbeit benannt, ist in wesentlichen Teilen genau genommen nicht unser Schwester-, sondern unsere Tochterkirche. Ihre Ursprünge liegen in der Einwanderung von lutherischen Sachsen und auch Altlutheranern aus Preußen im 19. Jahrhundert. Vor ca 50 Jahren durchlebte sie eine große Erschütterung wegen des Eindringens einer die absolute Geltung der Bibel aushebelnden Theologie. In den letzten Jahre ging es um den Versuch der Einflussnahme von Strategien, die zwar besser zur amerikanischen Leitkultur zu passen scheinen, aber doch den Gottesdienst verdrehen, verfälschen, entkernen. – Man darf dabei nicht vergessen: Solche Auseinandersetzungen entstehen zwangsläufig, wenn biblisch geglaubt und bekannt wird. Sie mögen ärgerlich sein, sind aber Zeichen eines normalen geistliches Ringens um die Wahrheit.

Ostermarkt? – Versuch einer ovalen Glosse

Hasi1. Bald ist Ostern; vorher haben wir die Heilige Woche, die uns von Palmsonntag bis Ostersonntag (und Ostermontag) führt.

Palmsonntag: Jesus zieht in Jerusalem ein, von vielen als König bejubelt. Gründonnerstag: die Fußwaschung, die das neuere Papsttum leider propagandistisch „Ostermarkt? – Versuch einer ovalen Glosse“ weiterlesen

Ja, wir bleiben hier!

Auf einen Internet-Beitrag zur Auswanderung Deutscher im 18. Jahrhundert wurde ich aufmerksam gemacht.

Der Artikel ist soweit richtig – aber unvollständig. (Er findet sich hier.) Unterschlagen wird, dass auch viele aus Glaubensgründen auswanderten. Darüber berichtet in kurzer Form diese Website  und in Bezug auf Australien diese hier.

Der Rechtsnachfolger der Altlutherischen Kirche in Preussen ist die SELK, der der Altpreussischen Union die Evangelische Kirche im Rheinland. Sie gehört mit anderen Kirchen zur Union Evangelischer Kirchen. Heute, am Buß- und Bettag 2017, wird in Berlin ein Dokument der Aussöhnung verlesen (http://selk.de vom 20. November – siehe hier). Darin wird auf Gemeinsames verwiesen und das nach wie vor Trennende benannt.

(In der Union Evangelischer Kirche, früher „Evangelische Kirche der Union“, sind vornehmlich reformierte und unlinierte Kirchen zusammengeschlossen. Zwei Kirchen lutherischer Prägung haben Gaststatus. Wir gehören nicht dazu, weil wir u.a. ein anderes Abendmahlsverständnis und ein anderes Kirchenverständnis haben.)