Cooler Gottesdienst?

Ist unser Gottesdienst eigentlich cool?

luthSacr

Wenn cool bedeutet, dem Zeitgeist nachgeben – dann nicht. Wenn cool bedeutet, aus dem „Cooler Gottesdienst?“ weiterlesen

Das zweite B: die Beichte

„Beichte? Ich denke, ihr seid evangelisch!!!?“  So höre ich das bisweilen. Richtig, wir sind evangelisch – nach dem Evangelium Jesu Christi. Darauf weisen Verse wie Mt 18,16 hin (Wahrlich ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel „Das zweite B: die Beichte“ weiterlesen

Glauben und sich schöne Gedanken machen?

„Wenn Muslime im Nahen Osten zum Glauben an Jesus Christus kommen und sich dann auch öffentlich zu ihm bekennen, riskieren sie ihr Leben. Es muss also überwältigend und überzeugend sein, wenn Jesus Christus im Traum in ihr Leben eingetreten ist.“

Rüdiger Karwath, ehemaliger Klinikdirektor und Leiter des Schlaflabors, Quelle: Idea

Also ist Glauben eben nicht ein Wunschdenken, eine gemütliche Ecke im Leben. Glaube ist „Glauben und sich schöne Gedanken machen?“ weiterlesen

Ein Foto?

Wie versprochen:  „Im Gottesdienst wird nicht fotografiert. Da haben alle anderes zu tun.“

Aber „Nach dem Gottesdienst aufgenommen“. Obwohl: Alle sind nicht auf dem Bild. Aber fast alle. Aufgenommen letzten Sonntag, als wir den Tag des Erzengels Michael und aller Engel gefeiert haben. Erntedank beinhaltend. Es war unser dritter Gottesdienst in Mönchengladbach.

Nach dem Gottesdienst sitzen wir noch zusammen bei einer Tasse Kaffee (und Plätzchen oder Kuchen, je nachdem, was mitgebracht wird).

Am Beginn des Gottesdienstes steht aber die allgemeinen Beichte – dazu mehr im Laufe der Woche.

CCStMOct

Gottesdienst: Die Bibel

Bonifatius, der sich selbst auf seinen missionarischen Dienst mit einem intensiven Studium der Heiligen Schrift vorbereitet hat – vermutlich konnte er die Bibel über weite Strecken auswendig – verpflichtet uns auf die Urkunde unseres Glaubens.(http://kath.net/news/61134)

Uns ist wie Bonifatius die Heilige Schrift Gottes Wort. Damit stehen wir in der Tradition der Kirche. Die Bibel weist uns durch Jesus Christus den Weg zu Gott. In unserem Gottesdienst wird in der Predigt ein Bibelabschnitt ausgelegt. Damit verbieten sich politische Reden oder ich-bezogene Geschichtenerzählerei.

Wyn

In jedem Gottesdienst werden zudem zwei Bibelabschnitte verlesen. Aber mehr noch: Viele der „liturgischen Stücke“ sind entweder Bibeltexte (z.B. das Sanctus: Worte aus dem Propheten Jesaja Kapitel 6 und Psalm 118)  oder fassen sie zusammen (z.B. das Glaubensbekenntnis). Auch Psalmen singen wir. Zusammengehalten wird die Fülle durch die Form der Messe, der abendländischen Gottesdienstordnung, die ihre Wurzeln im Gottesdienst der Christen des ersten und zweiten Jahrhunderts hat.

 

Leben gemäß dem Wort Jesu – aus dem Wochenlied

Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ, / ich bitt, erhör mein Klagen; / verleih mir Gnad zu dieser Frist, / lass mich doch nicht verzagen. / Den rechten Glauben, Herr, ich mein, / den wollest du mir geben, / dir zu leben, / meim Nächsten nütz zu sein, / dein Wort zu halten eben. (Johannes Agricola, 1526/27)

(Gnad– Gnade statt Verurteilung: Wer kann ohne Gnade vor Gott bestehen…

zu dieser Frist = in dieser (meiner) Lebenszeit

den rechten Glauben: ursprünglich „den rechten Weg“. Das Leben eines Christen ist ein „Leben gemäß dem Wort Jesu – aus dem Wochenlied“ weiterlesen

Was? Keine Fotos?

Nein, keine Fotos. Oder Pics oder was auch immer. Vielleicht mal eins. Nach dem Gottesdienst aufgenommen. Im Gottesdienst wird nicht fotografiert. Da haben alle anderes zu tun.

AKBv

Was interessiert die Kamera/das Handy, wenn ich mich mit Gott unterhalte? Ohnehin: Was wichtig ist, kann man nicht fotografieren. Den Kelch und den Wein, ja den kann man fotografieren. Aber wie will man die in  Jesu Worten enthaltene Zusage ablichten? Also lassen wir es.

 Und er nahm den Kelch und dankte (oder segnete), gab ihnen (den Jüngern!) den und sprach: Trinket alle daraus; das ist mein Blut des neuen Testaments, welches vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden. (Mt 26, 27 f)

Wie war’s? Und wie weiter?

Schön war’s. Im ersten Gottesdienst waren wir zu zwölft, im zweiten waren es 15 (6 unter 20 Jahren). Gepredigt wurde über Lukas 10:25-37.  – Kein Wunder, dass Martin Luther da noch etwas entdeckt: „Darum gibt’s nur einen Samariter,“ so schrieb er, „durch den allein werden wir gesund, durch ihn bekommen wir Öl und Wein, und wenn wir gesund geworden sind, so üben wir Liebe. –

Und weiter? Der nächste Gottesdienst (mit Beichte, Predigt und Abendmahl) ist am 1. Oktober. Same place, same time, same people – and perhaps you?